Toxikologie geht uns alle an

1 + 1 = 2

So kennen wir das alle aus der Schule und so ist es oft auch im Leben.

Was ist aber, wenn 1 + 1 = 100?

Schwermetalle

Schwermetalle

In der Toxikologie gelten durchaus andere Regeln, z.B. 1 + 1 = 100 oder an einem Beispiel: 

LD1Hg + LD1Pb = LD100

Bei Giften, in diesem Fall den Schwermetalle Quecksilber (Hg) und Blei (Pb), entstehen im Zusammenwirken synergistische Effekte, d.h. die Wirkung beim Auftreten von mehreren Schadstoffen erhöhen sich. Dies wurde bisher nur bei wenigen Stoffen untersucht. Im o.a. Beispiel zeigten das Versuche mit Ratten:

“Die Giftigkeit von Hg wird bei Anwesenheit anderer Gifte oder Metalle synergetisch gesteigert. Gerade für Cadmium und Blei ist dies belegt. Ratten sterben bei gleichzeitiger Gabe der jeweiligen Letalen Dosis Hg und Blei, bei der normalerweise nur 1% der Tiere sterben (LD1), zu 100% (LD1(Hg) + LD1(Pb) = LD100)”.

SchubertJ, Riley EJ, Tyler SA: Combined effects in toxicology – a rapid system testing procedure: cadmium, mercury and lead. J Toxicol Environ Health 1978;4:763-776

Mittlerweile ist die Verwendung von Blei in Produkten europaweit verboten. Es gibt aber noch eine Ausnahme: Energiesparlampen. Dummerweise ist auch durch den Verbrauch von Treibstoffen, die bleihaltig waren das Blei-Niveau in der Umwelt angestiegen.

Darüber hinaus verwenden wir eine Vielzahl von chemischen Stoffen, ohne darüber nachzudenken, welche Auswirkungen das auf Mensch und Umwelt hat.

Bei der Vielzahl der heute verwendeten chemischen Verbindungen kann niemand abschätzen, welche toxischen Langzeit-Auswirkungen entstehen!

Zunahme chem. Verbindungen

Zunahme chem. Verbindungen

 

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